Erkrankungen am Dünn­darm

Informationen zum Dünn­darm

Der Dünndarm – ein Teil des Verdaunngstraktes

Der Dünndarm ist der in drei Abschnitte aufgeteilte, mit einer dünnen Muskelschicht umgebene und mit einer speziellen Schleimhaut überzogene Teil des Verdauungskanals, in dem die Nährstoffe aufgenommen (resorbiert) und in den Körper verteilt werden. Er besteht aus dem ca. 24 cm langen Zwölffingerdarm (Duodenum), dem ca. 3,5 m langen Leerdarm (Jejunum) und dem ca. 2,5 m langen Krummdarm (Ileum). Der Krummdarm mündet im rechten Unterbauch seitlich über eine wulstige Struktur (Ileocoecal- oder Bauhinsche Klappe) in den Blinddarm (Coecum), dem Beginn des Dickdarmes.


Die Funktion des Dünndarms

Im Dünndarm wird der Nahrungsbrei verdaut und die dadurch gewonnenen Nährstoffe werden hier aufgenommen. Die Nahrung verweilt in der Regel viele Stunden im Dünndarm und hat dadurch einen engen Kontakt mit den Verdauungsenzymen und der Darmoberfläche, die die Nährstoffe aufnimmt.

Um die Nährstoffe jedoch besser aufnehmen zu können, ist die Schleimhaut des Dünndarms sehr stark gefaltet. Auf der gesamten Oberfläche und den Falten sind warzenförmige Erhebungen, die Darmzotten, welche die Oberfläche noch einmal vergrößern.

Rhythmische Bewegungen (Peristaltik) sorgen im Dünndarm für die Durchmischung und den Weitertransport des Nahrungsbreis.

Eine weitere sehr wichtige Funktion ist die Aufnahme des Wassers: Im Dünndarm wird dem Nahrungsbrei 80% des Wassers entzogen. Dadurch wird der Dünndarm stark eingedickt. Die restlichen 20% des Wassers werden vom Dickdarm aufgenommen. Von den bis zu 9 Litern Wasser, die dem Nahrungsbrei täglich durch den Dünndarm entzogen werden, stammen etwa 7 Liter aus dem Magensaft und 2 Liter aus der Nahrung selbst.

Dünndarm: FAQs – Häufig gestellte Fragen und Antworten

Ja. In der gastroenterologischen Privatpraxis Dr. Pfundstein in München-Bogenhausen können Erkrankungen des Verdauungstrakts abgeklärt werden. Abhängig von der Fragestellung kommen unterschiedliche Untersuchungsverfahren infrage.

Nein. Der Zwölffingerdarm ist nur der erste Abschnitt des Dünndarms. Eine Zwölffingerdarmentzündung betrifft diesen Abschnitt; eine Entzündung des Dünndarms kann auch andere Bereiche betreffen.

Wiederkehrende oder länger anhaltende Bauchschmerzen und Durchfälle sollten ärztlich abgeklärt werden. Das gilt besonders, wenn Blut im Stuhl, unbeabsichtigter Gewichtsverlust oder starke Beschwerden hinzukommen.

Anhaltende oder wiederkehrende Bauchschmerzen, länger bestehender Durchfall, ungeklärter Gewichtsverlust oder andere ungewöhnliche Verdauungsbeschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden. Ein Gastroenterologe kann anhand der Beschwerden entscheiden, welche Untersuchungen zur Ursachenklärung sinnvoll sind.

Der Dünndarm ist vor allem für die weitere Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen verantwortlich. Der Dickdarm schließt sich daran an und übernimmt insbesondere weitere Aufgaben bei der Flüssigkeitsaufnahme und Eindickung des Stuhls.

Der Unterschied ist der betroffene Darmabschnitt: Bei einer Dünndarmentzündung ist der Dünndarm betroffen, bei einer Dickdarmentzündung der Dickdarm. Die Beschwerden können sich überschneiden.

Eine Dünndarmentzündung ist eine Entzündung eines Abschnitts des Dünndarms. Je nach Ursache kann sie plötzlich auftreten oder länger bestehen. Welche Untersuchung und Behandlung sinnvoll ist, hängt von den Beschwerden und der vermuteten Erkrankung ab.

Bei der Kapselendoskopie wird eine kleine Kamerakapsel geschluckt, die während ihrer Passage durch den Verdauungstrakt Bilder aufzeichnet. Dadurch können insbesondere Bereiche des Dünndarms dargestellt werden, die mit einer normalen Magen- oder Darmspiegelung nicht vollständig erreichbar sind.

Der Dünndarm besteht aus drei Abschnitten: dem Zwölffingerdarm (Duodenum), dem Leerdarm (Jejunum) und dem Krummdarm (Ileum). Diese Abschnitte übernehmen gemeinsam wichtige Aufgaben bei der Verdauung und Nährstoffaufnahme.

Zu den Erkrankungen des Dünndarms gehören unter anderem Entzündungen und Geschwüre des Zwölffingerdarms, Divertikel, Polypen und Gefäßveränderungen. Auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn können den Dünndarm betreffen. Auf der Website von Dr. Pfundstein werden insbesondere Zwölffingerdarmentzündungen beziehungsweise -geschwüre sowie Divertikel, Polypen und Gefäßmissbildungen als Dünndarmerkrankungen behandelt.

Der Dünndarm übernimmt eine zentrale Aufgabe bei der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen. Hier wird der Nahrungsbrei weiter verdaut und ein großer Teil der verwertbaren Nährstoffe über die Darmschleimhaut aufgenommen. Außerdem ist der Dünndarm wesentlich an der Aufnahme von Flüssigkeit beteiligt.

Erkrankungen des Dünndarms können unterschiedliche Beschwerden verursachen. Dazu gehören beispielsweise Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit oder Veränderungen des Stuhlgangs. Bei einer gestörten Aufnahme von Nährstoffen können außerdem Gewichtsverlust oder Mangelerscheinungen auftreten. Welche Beschwerden auftreten, hängt von der jeweiligen Ursache und dem betroffenen Dünndarmabschnitt ab.

Bei anhaltenden oder ungeklärten Beschwerden des Dünndarms ist ein Facharzt für Gastroenterologie  – wie Hr. Dr. Pfundstein in München – der geeignete Ansprechpartner. Gastroenterologen sind auf Erkrankungen des Verdauungssystems spezialisiert und können entscheiden, welche Untersuchungen für die weitere Abklärung notwendig sind.

Der Dünndarm ist aufgrund seiner Länge und Lage mit einer klassischen Magen- oder Darmspiegelung nicht vollständig einsehbar. Der Zwölffingerdarm kann teilweise im Rahmen einer Magenspiegelung untersucht werden. Für weiter entfernte Dünndarmabschnitte können je nach Fragestellung andere Verfahren wie die Kapselendoskopie eingesetzt werden.

Zur Abklärung von Dünndarmerkrankungen können je nach Beschwerden verschiedene Untersuchungen eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Labor- und Ultraschalluntersuchungen, Magen- oder Darmspiegelung sowie die Kapselendoskopie. Welche Untersuchung geeignet ist, richtet sich nach der vermuteten Erkrankung und dem betroffenen Abschnitt des Dünndarms.

Die Untersuchung richtet sich nach den Beschwerden und dem vermuteten betroffenen Abschnitt. Nach dem Arztgespräch können beispielsweise Blut- und Stuhluntersuchungen sowie bildgebende oder endoskopische Verfahren infrage kommen. Bei Verdacht auf eine Erkrankung des Zwölffingerdarms kann eine Magenspiegelung sinnvoll sein.

Schmerzen bei Erkrankungen des Dünndarms können je nach Ursache an unterschiedlichen Stellen des Bauches auftreten. Beschwerden des Zwölffingerdarms äußern sich beispielsweise häufiger im Oberbauch, während andere Dünndarmerkrankungen auch Schmerzen im mittleren oder unteren Bauchbereich verursachen können. Die Lage der Schmerzen allein erlaubt daher keine eindeutige Diagnose.

In der Privatpraxis Dr. Pfundstein für Innere Medizin und Gastroenterologie in München-Bogenhausen können Beschwerden des Magen-Darm-Trakts gastroenterologisch abgeklärt werden. Je nach Beschwerden stehen unterschiedliche diagnostische Verfahren zur Verfügung. Die Praxis befindet sich in der Törringstraße 6 in München-Bogenhausen.

Warum zu Dr. Pfundstein bei einer Dünndarmerkrankung?

In der Praxis von Dr. Pfundstein profitieren Sie von:

  • langjähriger Erfahrung in der Gastroenterologie
  • spezialisierter Diagnostik von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
  • gezielter Abklärung akuter und chronischer Darmbeschwerden
  • individueller Auswahl geeigneter Untersuchungsverfahren
  • sorgfältiger Beurteilung auch komplexer Beschwerdebilder

➡️ Fundierte gastroenterologische Erfahrung ermöglicht eine gezielte Abklärung von Dünndarmbeschwerden.

Je nach Beschwerden und Fragestellung stehen unterschiedliche Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • individuelle Auswahl des geeigneten Diagnoseverfahrens
  • Ultraschall als schmerzfreie bildgebende Untersuchung
  • schonende endoskopische Untersuchungsverfahren
  • Kapselendoskopie zur Untersuchung schwer zugänglicher Dünndarmabschnitte
  • Kapselendoskopie ohne Sedierung möglich

➡️ Die Diagnostik wird so schonend wie möglich auf die jeweilige Fragestellung abgestimmt.

Zur Abklärung von Dünndarmerkrankungen können moderne diagnostische Verfahren eingesetzt werden:

  • Kapselendoskopie zur bildlichen Darstellung des Dünndarms
  • moderne Endoskopie zur Beurteilung erreichbarer Darmabschnitte
  • hochauflösende Sonografie
  • Laboruntersuchungen zur ergänzenden Ursachenklärung
  • gezielte Kombination verschiedener Verfahren bei komplexen Beschwerden

Insbesondere die Kapselendoskopie ermöglicht die Beurteilung von Dünndarmbereichen, die mit einer konventionellen Endoskopie nur eingeschränkt erreichbar sind.

➡️ Moderne Diagnostik ermöglicht auch die Untersuchung schwer zugänglicher Bereiche des Dünndarms.

Gerade bei länger anhaltenden Bauchschmerzen, Durchfall, Blutungen oder anderen ungeklärten Verdauungsbeschwerden ist eine zeitnahe Abklärung wichtig. Die Praxis bietet:

  • zeitnahe Terminvereinbarung
  • kurze Wartezeiten
  • strukturierte Untersuchungsabläufe
  • persönliche Besprechung der Befunde
  • Planung weiterer diagnostischer Schritte bei Bedarf

➡️ Eine zeitnahe Abklärung kann schneller Klarheit über die Ursache der Beschwerden schaffen.

Bei der Abklärung von Dünndarmbeschwerden stehen die individuelle Situation und die persönliche Krankengeschichte im Mittelpunkt:

  • ausführliche Besprechung der Beschwerden
  • Berücksichtigung bestehender Erkrankungen und Vorbefunde
  • verständliche Erklärung der empfohlenen Untersuchungen
  • individuelle Auswahl der diagnostischen Verfahren
  • persönliche Besprechung der Ergebnisse und nächsten Schritte

➡️ Von der ersten Abklärung bis zur Befundbesprechung werden Sie persönlich begleitet.

Dünndarmerkrankungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Je nach Fragestellung ermöglicht die Diagnostik:

  • Abklärung von Entzündungen und anderen Schleimhautveränderungen
  • Suche nach möglichen Blutungsquellen
  • Erkennung von Polypen, Divertikeln oder Gefäßveränderungen
  • Untersuchung schwer zugänglicher Dünndarmabschnitte
  • Planung weiterer Untersuchungen bei auffälligen Befunden

Die Praxis nennt für Dünndarmerkrankungen unter anderem Entzündungen beziehungsweise Geschwüre des Zwölffingerdarms sowie Divertikel, Polypen und Gefäßmissbildungen.

➡️ Eine gezielte Diagnostik hilft, Veränderungen des Dünndarms zu erkennen und ihre Ursache genauer abzuklären.